RöntgenkontrastmittelNanopartikel im Röntgenkontrast

Materialien mit hohem Röntgenkontrast bestehen in der Regel aus Verbindungen mit schweren Atomen, welche einen hohen Röntgenabsorptionsquerschnitt besitzen. Hierfür werden oft Barium-haltige Gläser oder zerkleinertes Yb-haltiges Material verwendet.
Durch Verwendung von nanoskaligen Kontrastmitteln lassen sich deren Eigenschaften stark verbessern. So sind Nanopartikel homogen dispergierbar und in Dispersion farblos, was eine Einbringung, beispielsweise in Dentalmaterialien, stark vereinfacht.

Unsere Bariumsulfat-Nanopartikel besitzen eine Kerngröße von unter 60 nm und sind standardmäßig in Wasser und Methanol dispergierbar. Durch ihren hohen Gehalt an Barium-Atomen verursachen diese Partikel einen herausragenden Röntgenkontrast. Eine Anpassung der Dispergierbarkeit auf das angestrebte Zielmedium, z. B. eine Zahnfüllung, ist möglich. Bitte nehmen Sie dafür Kontakt mit uns auf.

Eine Alternative ist in den Ytterbiumfluorid-Nanopartikeln zu finden. Diese besitzen eine Größe <100 nm und Erzeugen den intensiven Röntgenkontrast durch den hohen Gehalt an Ytterbium-Atomen. Sie sind bereits als Standard in einer hydrophilen und einer hydrophoben Modifikation erhältlich, was ihre homogene Einbringung in die meisten Materialien ermöglicht. In großen Konzentrationen ist die Dispersion dieser Partikel opaleszent. Sollten weitere Oberflächenliganden benötigt werden oder falls Sie Fragen haben, ob die Partikel in Ihrer Matrix dispergierbar sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Dr. Christoph Gimmler

Dr. Christoph Gimmler